Stadtentwicklung 2030

Wie bewegen wir uns in der Zukunft? Wie wohnen wir in der Zukunft?

Große Ereignisse werfen ihr Schatten voraus. In 2024 wird die WLE wieder fahren, in 2027 werden die ersten Fahrzeuge die Ortsumgehung nutzen. Schöne neue Zukunft!

Sendenhorst und Albersloh - Näher an die Metropole

Sollen wir von "der WLE" oder lieber von "der S-Bahn" sprechen?

In den vielen Gespräche, die ich führe, fällt mir immer wieder das starke Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Sendenhorst und Albersloh für die neue Anbindung an Münster durch die WLE-Strecke auf. Ich kann die Dynamik, die durch die Reaktivierung der Strecke entstehen wird, schon jetzt spüren und kann es kaum erwarten, dass erste Mal mit dem Zug nach Münster zu fahren.

Aber was bedeutet überhaupt WLE? „Westfälische Landes-Eisenbahn – das weiß doch jeder!“ mag der ein oder andere jetzt sagen und damit auch Recht haben. Für mich ist der Begriff korrekt, aber für den alltäglichen Gebrauch doch etwas zu sperrig, vielleicht auch etwas zu historisch. Zudem hat die Abkürzung weitere Bedeutungen, wie z.B. Warmlufterzeuger.

www.zügig-wle.de/

Daher frage ich mich, was stellen wir uns in Sendenhorst und Albersloh vor, wenn wir an die Reaktivierung denken? Welche Bilder kommen uns in den Kopf und welche Vorstellungen haben Menschen, wenn sie ins Münsterland kommen wollen und zu uns ziehen?

Für mich ist klar, Mobilität hat viel mit der Attraktivität und Lebensqualität einer Stadt zu tun. Eine gute Infrastruktur ist maßgeblich für die Entscheidung für einen Wohnort und für die Bewohner ist die Weiterentwicklung des Schienennetzes die Bestätigung für die Zukunft ihrer Stadt.

Wir in Sendenhorst und Albersloh wollen für eine innovative Zukunft stehen und attraktiv sein für Menschen, die sowohl in einem unserer beiden Ortsteile arbeiten, leben oder leben wollen. Münster hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten immer mehr zu einer wirklichen Metropole entwickelt und zeigt überall Großstadtcharakter.

Dies ist auch aus dem Umland neidlos anzuerkennen. Parallel profitiert auch unsere Stadt von dieser Entwicklung. Menschen, die sich entscheiden nicht direkt in die Metropolen zu ziehen - aus welchen Gründen auch immer - schauen gerne in die direkte, ländliche Nachbarschaft.

S-Bahnen und U-Bahnen verbinden Großstädten und Metropolen mit ihrem ländlichen Umland.

Warum nutzen wir nicht auch lieber den Begriff S-Bahn?  Mit einer S-Bahn signalisieren wir nach außen: Wir wohnen nahe an einer Metropole, sichern eine gute Erreichbarkeit der Metropole mit den Vorteilen einer Stadt im ländlichen Umfeld, wie z.B. deutlich günstigere Grundstückspreise.

Ich werde den Begriff „S-Bahn“ zukünftig auf jeden Fall verwenden.

Sollen wir über „die S-Bahn“ oder weiterhin über „die WLE“ reden?

Wie seht Ihr das?

Wie sieht Transparenz in Politik und Verwaltung in der Zukunft aus und was braucht es dafür?

Wie Digitalisierung transparente Kommunikation in Politik und Verwaltung schafft

Die Nachfragebündelung für die Glasfaser in Sendenhorst ist ausgelaufen und ob das gesteckte Ziel zur Umsetzung von 40% erreicht wurde, wird sich zeigen. 

Markus Hartmann, Bürgermeisterkandidat der CDU sieht im Glasfaserausbau einen wichtigen Schritt: „Es ist für jede Immobilie sinnvoll und zukunftsgerichtet, eine schnelle Internetleitung zu haben. Denn was heute noch ausreichend ist, ist morgen schon viel zu langsam.“ Geschwindigkeit sei ein wichtiger Faktor, um Kommunikation für alle transparent und einfach zu gestalten, die Zukunft warte nicht auf uns.

Viele persönliche Gespräche mit Menschen in Sendenhorst und Albersloh haben Hartmann deutlich signalisiert, dass großes Interesse an der Entwicklung beider Ortsteile besteht. Die Bereitschaft und der Wille seien groß, sich einzubringen. „Das finde ich richtig gut“, unterstreicht Hartmann, „und mit dem Glasfaserausbau können wir sehr transparente Möglichkeiten schaffen, um aus Politik und Verwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern zu kommunizieren.“ Menschen nutzen heutzutage viele unterschiedliche Quellen, um sich über das lokale Geschehen in Sendenhorst und Albersloh zu informieren. Der direkte Kontakt zu Lokalpolitikern oder auch über das „Hörensagen“ ist eine Möglichkeit, die lokale Presse, das Internet, die „Sozialen Medien“ sind weitere Informationskanäle.

„Am besten sind immer Informationen ‚aus erster Hand‘. Es ist aber nachvollziehbar, dass Lokalpolitiker nicht jedem persönlich Informationen vermitteln können, diese Lücke schließt die Lokalpresse seit jeher mit sehr guter Arbeit, großem Hintergrundwissen und Erfahrung“, beschreibt Hartmann die Situation. Leider seien aber auch in den Redaktionen hier vor Ort wirtschaftliche Herausforderungen durch sinkende Abonnentenzahlen spürbar, was leider zur Aufgabe einer der Lokalredaktionen führte.

Möchte jemand über die Presse hinaus Hintergründe zu lokalpolitischen Themen erfahren, findet er sich in einer Suchaktion im Internet wieder, die ihn schlussendlich idealerweise zum „Ratsinformationsdienst“ leitet:

https://www.sendenhorst.de/rais

Dieser Weg ist allerdings kompliziert und umständlich. „Wir brauchen einen transparenten und direkten Informationstransfer aus Politik und Verwaltung, damit die jetzt schon lebendigen Diskussionen vor Ort und Online für noch mehr Menschen möglich sind,“ fordert Hartmann. Dieser Aufgabe möchte er sich verschreiben, sollte er zum Bürgermeister für Sendenhorst und Albersloh gewählt werden. Er möchte ein neues Konzept zur Verbesserung der Kommunikation und Information aufsetzen. Ziel sei, dass die Menschen einfach (und vielleicht auch automatisch) über wichtige anstehende Entscheidungen informiert werden – am besten direkt auf das eigene Smartphone. Sie sollen sich einbringen und Themen vorschlagen können und es sollen Ansprechpartner benannt werden, an die man sich wenden kann.

Unabdingbare Basis für die schnelle und transparente Kommunikation ist die gute technische Infrastruktur, das Glasfasernetz. Hartmann und die CDU machen klar „Sendenhorst braucht die Glasfaser flächendeckend!“.

CDU begrüßt die neuen Pläne der Raiffeisen

Gestaltung des Geländes an der Telgter Straße

In der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wurde über den aktuellen Stand der Planungen zum Gelände an der Telgter Straße (früherer Standort der Raiffeisen) berichtet.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin am 17.06.2020 erläuterte Christian Borgmann (Raiffeisen Warendorf) Einzelheiten zu dem anstehenden Bauprojekt den anwesenden Vertretern der CDU. Borgmann machte klar, dass der Raiffeisen ein gutes Verhältnis zur direkten Nachbarschaft am Herzen liegt und man die Anwohner bei dem gesamten Prozess informiert und mit einbezieht.

„Die Planungen auf dem Raiffeisengelände begrüßen wir als CDU sehr, sie sind ein echter Gewinn für Sendenhorst. Wir freuen uns, dass die Raiffeisen investiert, um die steigende Nachfrage an barrierefreien Wohnraum in Sendenhorst zu decken,“ so die Christdemokraten.

Der CDU/FDP-Bürgermeisterkandidat Markus Hartmann hob hervor, dass das gleichzeitige Dienstleistungsangebot für die entstehenden Wohneinheiten einen zusätzlichen Vorteil bieten werde. Die CDU würde, neben dem bereits geplanten Angebot für Arztpraxen und weitere therapeutische und medizinisch-gesundheitliche Bereiche, auch die Ansiedlung einer Apotheke in den Räumlichkeiten positiv sehen. Somit kann man für den Standort schon fast von einem „Gesundheitszentrum“ sprechen. 

Auch vor dem Hintergrund der Mobilität ist die Entwicklung des Geländes ein Gewinn für Sendenhorst, so wird eine fuß- und radläufige Verbindung sowohl zum Wienort, wie auch zur Gartenstraße entstehen.

 

CDU wird jünger und weiblicher

Christdemokraten aus Albersloh und Sendenhorst stellen Kandidaten auf

Sendenhorst. Unter dem Motto „Lust auf Zukunft“ trafen sich in der letzten Woche die CDU-Mitglieder aus Sendenhorst und Albersloh in der Wersehalle, um ihre Kandidaten für die Wahlen zum Stadtrat am 13. September aufzustellen. Mit nahezu einstimmigen Ergebnissen ist das Team der CDU für die Kommunalwahl jetz deutlich jünger und weiblicher.

Unter strengen Corona-Sicherheitsregeln begrüßte Henning Rehbaum, Vorsitzender und Landtagsabgeordneter, die knapp 40 Mitglieder zu Beginn der Veranstaltung. Er betonte die erfolgreich umgesetzten Projekte der Partei in der letzten Ratsperiode. Dazu zählen unter anderem die Ausweisung neuer Wohnbau- und Gewerbegebiete in Sendenhorst und Albersloh, wie das zuletzt im Juni 2020 vorgestellte Areal "Nordglindkamp", die Erneuerung von Straßen, den ehrenamtlichen Radwegebau sowie der parteiübergreifende Unterstützung der Umgehungsstraßen.
Besonders wichtig ist der CDU auch der Klimaschutz, z.B. mit Photovoltaikanlagen der BESA auf kommunalen Genbäuden, die Unterstützung des ehrenamtlichen Radwegebaus, eine Klimaschutzmesse und Klimaschutz-Mitmachtage sowie die Anpflanzung neuer Bäume und Sträucher auf städtischen Flächen. „Wir profitieren von der positiven Entwicklung von Münster und haben viele Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität und der Angebote für Familien und Firmen angestoßen. Das wollen wir nun weiter ausbauen, beispielweise die optimale Gestaltung der Bahnhöfe für die neue S-Bahn-Strecke zwischen Sendenhorst und Münster und die Planung des neuen Sendenhorster Baugebiets“, resümierte Rehbaum.

Auch der Bürgermeister-Kandidat Markus Hartmann, der inzwischen auch von der FDP nominiert wurde, ist stolz auf die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren und betont: „Wir müssen weiterhin nach vorn schauen und dürfen uns nicht auf den Erfolgen ausruhen. Vor allem aufgrund des Gewerbesteuereinbruchs durch die Coronakrise wird es nicht einfacher werden.“ Er halte einen engen Draht zu Gewerbetreibenden und Landwirten weiterhin für enorm wichtig und werde sich verstärkt für die Entwicklung von Schulen und Kitas und die Berufsbildung einsetzen.“

Die Nominierung der Stadtrats-Kandidaten fand große Zustimmung. Ein deutlich jüngeres und weiblicheres Team der CDU mit breiter beruflicher Aufstellung und Verankerung im Ehrenamt wurde mit nahezu einstimmigen Ergebnissen durch die Versammlung bestätigt.


cdu-sendenhorst.de/3_34_Ratskandidaten.html

Digitalisierung in Sendenhorst und Albersloh

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten Markus Hartmann

       1. Welche Bedeutung hat aus Ihrer Sicht der Glasfaserausbau für Unternehmen und Privathaushalte in Sendenhorst?

mha: Wir in Sendenhorst brauchen – flächendeckend – die Glasfaser. Der Glasfaseranschluss stellt für alle Unternehmen in Sendenhorst und Albersloh ein absolutes Muss dar. Schon vor der Corona-Krise waren die Datenmengen - die Unternehmen tagtäglich versenden und erhalten - enorm hoch. Der Anschluss an eine gute Netzinfrastruktur ist inzwischen für eine Stadt kein Standortvorteil mehr, sondern eine zwingende Voraussetzung.
In Albersloh sind die Unternehmen und Gewerbetreibenden an das dortige Glasfasernetz bereits angeschlossen. In Sendenhorst sind dies bislang nur eine Handvoll Unternehmen, die den Anschluss auch auf eigene Kosten erstellt haben.
Auch für die Privathaushalte hat die Corona-Krise gezeigt, dass ein Glasfaseranschluss notwendig ist. Die Corona-Krise hält uns gerade den Spiegel vor und was wir dort sehen, hatten wir vielleicht nicht unbedingt so erwartet …
Viele von uns arbeiten von zu Hause, im sogenannten Home-Office, die Schulen organisieren sich online, Streamingdienste wie Netflix haben einen extremen Zulauf wie noch nie und das WLAN zu Hause macht häufiger schlapp … ich sage es deshalb nochmal:

Wir in Sendenhorst brauchen – flächendeckend – die Glasfaser.


2. Halten sie die weitere Digitalisierung des Unterrichts an den städtischen Schulen für sinnvoll?

mha: Ja, das ist in jedem Fall sinnvoll. Seit diesem Schuljahr ist unserer, mittlerer Sohn in einer sogenannten Tablet-Klasse. Das bedeutet, dass ein größer werdender Anteil des Unterrichts digital stattfindet. Die Umstellung der Klasse zu Beginn der Corona-Krise auf „Homeschooling“ war somit deutlich einfacher als bei unseren anderen beiden Kindern, die in konventionellen Klassen unterrichtet werden.

Um eine Klasse auf den digitalen Unterricht umzustellen, ist grundsätzlich auf allen Seiten eine gute und umfangreiche Vorbereitungszeit notwendig. Die Lehrer der Tablet-Klassen hatten sich bereits über Monate im Detail vorbereitet, d.h. so wurden zum Beispiel entsprechende Apps (Bettermarks, Flora Incognita, Quizlet, …) zur Unterrichtsunterstützung auf Herz- und Nieren geprüft. Auch auf der technischen Seite waren viele Einzelheiten zu prüfen und zu planen, so wurden die Tabletts von verschiedenen Herstellern auf deren Nutzbarkeit für den Unterricht ausgewählt.


3. Was wollen Sie als Bürgermeister leisten, damit diese Art des Unterrichts entscheidend vorankommt?


mha: Investitionen in den Bereich „Schule und Bildung“ haben für mich die höchste Priorität, da unsere Kinder und unsere Jugend für uns die Zukunft darstellen. Für den Bereich „Schule und Bildung“ werde ich mich persönlich einsetzen.

Das Wichtigste aus meiner Sicht ist, dass alle beteiligten Seiten in den Prozess der Digitalisierung gehört und mit einbezogen werden und dass alle das gleiche Ziel vor Augen haben. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist hier essenziell. Neben der Schulleitung und der Lehrerschaft, sind Schüler, Eltern, der IT-Bereich aus der Schulverwaltung, aber auch weitere Personen zu integrieren, damit dieses sehr wichtige „Projekt“ auch zum Erfolg wird. Die Verantwortung für das pädagogische Konzept liegt in der Schule, Entscheidungen zu Fragen der Ausstattung der Schule und zur Infrastruktur liegen hingegen beim Schulträger. Als Bürgermeister werde ich mich für eine gute Projektkoordination einsetzen.

4. Können Online-Lerninhalte, wie in der Corona-Krise notwendig, die Präsenzzeit in den Schulen verkürzen?

mha: Das ist eine gute Frage, die aus meiner Sicht noch nicht abschließend beurteilt werden kann. Der Leiter der St. Martin Realschule, Herr Wilpert, hatte bereits in der letzten Schulausschuss-Sitzung angeregt, dass man sich nach der Corona-Krise die Zeit nehmen sollte, um über die gesammelten Erfahrungen zu sprechen und daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen sollte. Diese Idee halte ich für sehr sinnvoll, auch ein intensiver Austausch mit Schulen aus benachbarten Orten halte ich für richtig.

5. Werden Sie als Bürgermeister Mitarbeitern der Stadtverwaltung auch nach Corona das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen?    

mha: Während der Corona-Krise haben vielen Menschen von zu Hause arbeiten können und zum Teil auch müssen. Das hat zum Teil die Situation um die Betreuung der Kinder etwas erleichtert, aber auch auf der anderen Seite die weitere Ausbreitung des Covid19-Virus eingedämmt.
Schon vor der Krise war bereits ein Trend zu beobachten, dass Mitarbeiter und Unternehmen gemeinsam das Thema Homeoffice diskutiert haben und hier auch gute Lösungen gefunden haben.

Ich finde, dass das Angebot „Homeoffice“ an die Mitarbeiter grundsätzlich gut ist, wobei ich aktuell noch keinen Überblick habe, wie die Ausstattung hierzu bei den Mitarbeitern in der Verwaltung der Stadt Sendenhorst aussieht und wie viele Mitarbeiter parallel überhaupt von zu Hause arbeiten können.
Trotzdem halte ich Präsenzzeiten im Büro für unverzichtbar. Der Anspruch der Menschen in Albersloh und Sendenhorst ist, dass jeder auch das persönliche Gespräch im Rathaus mit den jeweiligen Verwaltungsmitarbeitern führt.
Des Weiteren ist ein regelmäßiger und persönlicher Kontakt zwischen den Verwaltungsmitarbeitern auch sehr wichtig, um weiterhin Zugang zu Informationen zu haben, die nicht unbedingt digital ausgetauscht werden, diese Erfahrung habe ich auch selbst gesammelt und weiß auch, wie wichtig das Thema „Flurfunk“ und auch das „persönliche Gespräch an der Kaffeemaschine“ ist.  

Finanzsituation der Stadt Sendenhorst

Fragen an den Bürgermeisterkandidaten Markus Hartmann

 1.     Die Stadt kann wegen geringerer Steuereinnahmen in Höhe von derzeit etwa zwei Millionen Euro weniger Geld investieren. An welchem freiwilligen Projekt sollte unbedingt festgehalten werden? Warum? 

mha: Verwaltung und Politik haben bereits damit begonnen, alle freiwilligen Projekte dahingehend zu prüfen, ob eine Verschiebung möglich ist. Festgehalten werden sollte grundsätzlich aus meiner Sicht an Projekten, die mit dem Thema Schule und Bildung direkt zu tun haben, da die Kinder und Jugendlichen die Zukunft unserer Stadt sind.

2.     Worauf kann verzichtet werden? Ist zum Beispiel der bislang geplante Bau einer Fußgängerbrücke über die Werse in Albersloh notwendig?

mha: Wenn ich mir die Liste der Maßnahmen und Investitionen der Stadt Sendenhorst ansehe, dann sind zunächst alle Punkte als notwendig einzustufen. Einige davon sollten aber verschoben werden, da noch nicht komplett ersichtlich ist, wie es in diesem Jahr finanziell weitergehen wird.

In den letzten Jahren hat es in Sendenhorst und Albersloh eine Vielzahl erfolgreicher Radwegeprojekte gegeben, wo sich viele Ehrenamtliche zum Teil über Monate eingebracht haben und somit die Radwege erst ermöglicht haben. Dies ist durch die Politik und auch die Verwaltung immer unterstützt worden. Auch in den nächsten Jahren wird die CDU sich weiterhin dafür einsetzen, dass das innerörtliche Mobilitätskonzept für Albersloh und auch für Sendenhorst erarbeitet und dann auch umgesetzt wird. Schwerpunkt des Mobilitätskonzeptes ist in jedem Fall der Verkehr per Fuß und Rad. Eine Fußgängerbrücke über die Werse in Albersloh ist somit Teil des Konzeptes. Da es immer wieder Veränderungen in der Förderlandschaft gibt, sollte die Verwaltung in den nächsten Wochen beauftragt werden mit den fördernden Stellen in Kontakt zu treten. Es ist zu klären, wie die aktuelle Situation bzgl. der Förderung aussieht und dann ist zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt das Projekt realisiert werden kann. 

3.     Braucht Sendenhorst eine Bürger-Halle? Sollten die Planungen für das Projekt, für das in den kommenden Haushalten kein Geld zur Verfügung steht, jetzt ruhen oder vorangetrieben werden?

mha: Eine Veranstaltungshalle – wie das Bürgerhaus – ist derzeit nicht mehr vorhanden. Aktuell ist auch wichtig, dass die Gastronomie in Albersloh und Sendenhorst wieder Veranstaltungen durchführen kann, damit ihre Existenz durch die Corona-Krise nicht gefährdet ist.

Die Realisierung einer Bürger-Halle setzt eine starke Unterstützung durch die gesamte Gesellschaft voraus. Alle Vereine und Verbände sollten sich verantwortlich zeigen, dass sie die Halle für jede Veranstaltung nutzen wollen und sich auch aktiv an der Organisation beteiligen. Nur hierdurch kann dieses Projekt eine echte „Bürger-Halle“ werden. In jedem Fall sollte auch klar sein, dass keine Wettbewerbssituation zur ortsansässigen Gastronomie entsteht. Auch sollte vor der Umsetzung dieser Maßnahme geklärt werden, in welchem lokalen Umfeld dies machbar und auch sinnvoll ist. Die grundsätzliche Planung, sowie auch die Gespräche mit den Vereinen und Verbänden, sollten aus meiner Sicht weitergeführt werden, eine kurzfristige Realisierung der Bürger-Halle sehe ich aktuell nicht.

4.     Sparsam investieren ist derzeit die Devise der Politik. Halten Sie in diesem Ausnahmejahr eine größere Verschuldung der Stadt für gerechtfertigt?

mha: Die Corona-Krise hat uns alle immer noch fest im Griff. In 2020 sollten wir sehr zurückhaltend sein mit den Ausgaben. Niemand kann genau absehen, wie die Einnahmenentwicklung aussehen wird. Viele Unternehmen haben Steuerstundungen beantragt, das hatte bereits direkte Auswirkungen auf die Einnahmen der Stadt Sendenhorst.

Wie für alle Unternehmen und Gewerbetreibenden, aber auch für Privatpersonen, ist 2020 Zurückhaltung bei den Ausgaben angesagt. Die Verschiebung von Maßnahmen ist da ein probates Mittel. Grundsätzlich hat die Stadt Sendenhorst Verpflichtungen, denen sie nachkommen muss. Hier sind auch vertragliche Verpflichtungen zu nennen, aus denen man nicht ohne weiteres Aussteigen kann, da ggfs. Konventionalstrafen fällig sind. Grundsätzlich ist aus meiner Sicht ein gewisser Anstieg der Verschuldung der Stadt im Corona-Jahr 2020 nicht zu vermeiden. Dadurch dass Politik und Verwaltung in der Stadt Sendenhorst in den letzten Jahren sehr verantwortlich agiert haben, bin ich zuversichtlich, dass auch gemeinsam das Jahr 2020 gemeistert wird.

5.     Angesichts der voraussichtlichen Einbußen wird es Strategien benötigen, um finanzielle Löcher zu schließen. Welche Wege könnten also im Bereich Finanzmanagement beschritten werden?

mha: Zunächst sind alle Maßnahmen und Investitionen in den nächsten Wochen zu bewerten und eine entsprechende Priorisierung - in enger Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Politik - zu erarbeiten und zu verabschieden.

Ein solides und konservatives Finanzmanagement ist für mich daher aktuell sehr wichtig, da niemand absehen kann, wie sich die gesamtwirtschaftliche Situation entwickeln wird.

Die gesamtwirtschaftliche Situation hat bekanntlich den direkten Einfluss auf das Gewerbesteueraufkommen.

Aufgrund meiner beruflichen Vergangenheit in der Industrie ist es für mich persönlich sehr wichtig, dass ich einen engen Draht zu den Unternehmen und den Gewerbetreibenden habe, um aus erster Hand mitzubekommen, wohin gewisse Entwicklungen gehen.

Es ist des Weiteren zu prüfen welche finanziellen Maßnahmenpakete seitens EU, Bund und Land NRW auch für Sendenhorst und Albersloh genutzt werden können.

Die aktuelle Zahlungsfähigkeit der Stadt Sendenhorst sehe ich nicht gefährdet, da entsprechende Liquiditätskredite ohne Zinsen beschafft werden können. Grundsätzlich droht ein Haushaltssicherungskonzept erst dann, wenn die Ausgleichsrücklage verbraucht ist.

6.     Für Sie ist, wenn Sie zur Bürgermeisterin oder zum Bürgermeister gewählt werden, der Haushalt 2021 Ihr erster Etat. Fühlen Sie sich für eine derart komplexe Aufgabe gewappnet?

mha: In den letzten Jahren habe ich in einem industriellen Großkonzern eine Umsatz- und Budgetverantwortung im mittleren 2stelligen Millionen Euro-Bereich getragen.

Jährliche Budgetplanungen im globalen Umfeld gehören für mich ebenso zum Tagesgeschäft, wie auch der Umgang mit unterjährig auftretenden, konjunkturell-bedingten Veränderungen.

Gemeinsam mit meinem Team habe ich bei auftretenden, neuen Herausforderungen entsprechende Maßnahmenpakete entwickelt und auch erfolgreich umgesetzt.

Parallel neben der Geschäftsverantwortung habe ich auch noch übergeordnete, strategische Projekte erfolgreich verantwortlich geleitet. Die Ergebnisse der Projekte haben einen mittel- bis langfristigen Einfluss auf den Erfolg der gesamten, übergeordneten Geschäftseinheit.

Natürlich ist das Zeitfenster für die Haushaltseinbringung in diesem Jahr sehr herausfordernd.

Bei der Aufstellung des städtischen Haushaltes werde ich auch persönlich einige Lernkurven durchlaufen.  Auf diese neue Herausforderung freue ich mich schon. Ich weiß auch, dass die Verwaltung der Stadt Sendenhorst in allen Bereichen sehr erfahrene und kompetente Führungskräfte und Mitarbeiter hat. In und mit diesem Team werden wir die anstehenden Aufgaben gemeinsam meistern.

 

Sendker unterstützt Bürgermeisterkandidat Hartmann

Intensiver Austausch zum Konjunkturprogramm der Bundesregierung – Auch Sendenhorst wird profitieren!

 

Sendenhorst. Der 45-jährige Sendenhorster Markus Hartmann möchte am 13. September ins Sendenhorster Rathaus einziehen und damit Amtsinhaber Berthold Streffing als Bürgermeister ablösen. Streffing tritt bei der Kommunalwahl im Herbst aus eigener Entscheidung nicht erneut an. Unterstützung findet Hartmann im CDU-Kreisvorsitzenden und heimischen Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker (Westkirchen). Nun trafen sich die beiden CDU-Politiker zu einem intensiven Austausch und diskutierten die kommunalen Belange der Stadt Sendenhorst. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand selbstredend das am Mittwoch von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Konjunkturprogramm.

Als „einfach stark“ bezeichnet Sendker das auf drei Säulen beruhende Paket, welches eindeutig „die Handschrift der Union“ trage: „Entlastung von Sozialkosten, Kompensation von Steuerausfällen und Stärkung kommunaler Investitionen. Auch Sendenhorst wird davon enorm profitieren“, so Sendker, denn das Paket lege einen enormen Schwerpunkt auf die Entlastung von Kommunen, deren Haushalte Corona-bedingte höhere Sozialausgaben zunehmend in Schieflage geraten. Besonders positiv bewertet der Bundestagsabgeordnete daher die unbefristete Erhöhung des Bundesanteils bei den Kosten der Unterkunft um vier Milliarden Euro jährlich und die Übernahme der Ausfälle bei der Gewerbesteuer in Höhe von 11,8 Milliarden Euro. „Wir schützen unsere Kommunen vor neuen Schulden und stärken ihre Investitionskraft – das ist zukunftsgerichtete Politik!“, zeigt sich Sendker vom Paket begeistert.

Auch die Förderung kommunaler Investitionen in Kinderbetreuung, Ganztagsschulangebote und digitale Infrastruktur mit Milliarden-Beträgen bewerten die beiden Familienväter äußerst positiv. Zudem stärke die Ertüchtigung des öffentlichen Gesundheitsdienstes im Volumen von vier Milliarden Euro die Arbeit der Kommunen vor Ort enorm.

Für Sendker stellt das Konjunkturpaket bereits den „dritten großen Schluck“ aus der Bundes-Pulle dar. Bereits seit 2014 übernimmt der Bund zu 100 % die Ausgaben für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Allein im Jahr 2020 profitiert Sendenhorst davon mit circa 862.000 Euro. Seit 2018 unterstützt der Bund die Kommunen zudem jährlich mit fünf Milliarden Euro. Davon fließen im Jahr 2020 geschätzte 620.000 Euro über KdU- und Umsatzsteuerentlastungen in den Sendenhorster Haushalt.

Hartmann dankte Sendker für den komplexen Einblick in die kommunale Entlastung durch den Bund und Sendker wünschte dem ambitionierten Kandidaten für die weiteren drei Wahlkampf-Monate „viel Kraft und gutes Gelingen“. Mit seiner Unterstützung könne Hartmann,  der auch die FDP "voll überzeugt" habe, in jedem Fall rechnen. Die Sendenhorster Liberalen haben Hartmann Anfang Juni offiziell als ihren Bürgermeisterkandidaten nominiert. „Markus Hartmann ist ein motivierter und engagierter Politiker mit großem kommunalpolitischem Gespür, der die Geschicke der Stadt Sendenhorst hervorragend lenken wird“, zeigt sich Sendker abschließend überzeugt.

FDP Sendenhorst/Albersloh - Hartmann ist Bürgermeisterkandidat

Einstimmige Entscheidung für Markus Hartmann

Ich freue mich sehr, dass mich auch die FDP in Sendenhorst und Albersloh - gemeinsam mit der CDU - als ihren Bürgermeisterkandidaten aufstellt.

Vielen Dank an Euch für die einstimmige Entscheidung und das entgegengebrachte Vertrauen!

Weltbauerntag

Meine Sichtweise über unsere Landwirtschaft

 

Aufgewachsen bin ich im ländlichen Münsterland. Meine Frau und ich waren als sogenannte „Städter“ über Jahre in der Landjugend (KLJB) in Sendenhorst aktiv und haben uns auch im Vorstand intensiv eingebracht. Das ist inzwischen viele Jahre her … Viele unserer aktuellen Freund- und Bekanntschaften sind in dieser Zeit entstanden.
 
In den letzten Monaten hatte ich die Chance mir intensiv ein eigenes Bild von unserer Landwirtschaft zu machen. Unsere Landwirte kommen aus starken und sehr bodenständigen Familien, die sich tagtäglich um ihr Land und ihre Tiere bemühen und nach besten Wissen und Gewissen einen wirklich guten Job machen, egal, ob es regnet oder heiß ist, ob Weihnachten oder Ostern ist.
 
Seit vielen Generationen betreiben sie auf ihrem Grund und Boden nachhaltig Landwirtschaft, haben diese Verantwortung von ihren Vorfahren übernommen und wollen diese Verantwortung auch an ihre Kinder und Enkelkinder weitergeben, eine – wie ich finde – erfolgreiche Familientradition.
 
Unsere Landwirte sind außerdem sehr vielseitig, haben Schnittmengen zu vielen anderen Berufsfeldern und sind auch ein bisschen Tierarzt, Maschinenschlosser, Naturschützer, Betriebswirt, Aufklärer in Sachen „Lebensmittelerzeugung“, und und und …
 
In vielen Gesprächen mit unseren Landwirten habe ich gehört und auch gesehen, wie selbstkritisch man sich mit dem eigenen Tun auseinandersetzt, was man in den letzten Jahren bereits geändert und verbessert hat und was man zukünftig noch verändern will.
 
Wir alle sollten uns darüber im Klaren sein, dass nirgendwo auf der Welt die Qualität und auch die Sicherheit der Lebensmittel so hoch ist, wie hier bei uns in Deutschland. Außerdem sind unsere Lebensmittel – verglichen mit anderen Ländern – relativ günstig, so dass sich viele Menschen regelmäßig das „Stück Fleisch auf dem Tisch“ auch leisten können.

Natürlich gibt es immer und überall etwas zu verbessern, ich kenne unsere Landwirte so, dass sie gerne bereit sind mit uns Verbrauchern hierüber zu diskutieren und gemeinsam die besten Wege für alle Beteiligten zu finden. Es liegt auch an uns Verbrauchern offen auf unsere Landwirte zuzugehen, das Gespräch zu suchen, zu diskutieren und uns selbst ein eigenes Bild zu machen. Unterstützen können wir unsere Landwirte indem wir lokale Produkte kaufen.

Geben wir uns und unseren Landwirten gemeinsam die Chance für eine bessere Zukunft und sichern somit auch das Fortbestehen unserer heimischen Landwirtschaft und all den Unternehmen und Institutionen, die von und mit der Landwirtschaft leben, seien es die Genossenschaften, die Landmaschinenschlosser, Metallbauer, die regionalen Metzger und so weiter …

„Innovative Wohnformen“ in Sendenhorst und Albersloh

 

In der Stadt Sendenhorst finden sich bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Wohnformen. Ein zukünftiges Angebot an Baugrundstücken könnte aus der Sicht der CDU möglicherweise um weitere Wohnformen erweitert und damit bereichert werden. So sind zum Beispiel sog. Tiny Houses (winzige Häuser oder auch Kleinsthäuser) eine gute Möglichkeit, um einem Bedarf an einer kleineren und damit raumsparenden sowie vergleichsweise kostengünstigen Wohnweise gerecht zu werden. Daneben mag es noch weitere innovative Wohnformen geben, deren Umsetzung in unserer Stadt in Frage kommt.

Am 29.05.2020 hatten wir die Möglichkeit uns in Bockum-Hövel über Details zu "Tiny Houses" zu informieren.

Unsere heimische Landwirtschaft

Milchwirtschaft in Albersloh

Vielen Dank für den interessanten Einblick in die Milchwirtschaft heute Morgen in Albersloh.

Wir können stolz auf unsere heimischen Landwirte sein, die uns täglich mit sehr guten Lebensmitteln versorgen.

Ihr leistet hervorragende Arbeit!

 

Magdochjeder.de

 

FDP hebt Markus Hartmann aufs Schild

Freie Demokraten benennen ihren Bürgermeisterkandidaten

Der Vorstand der FDP in Sendenhorst hat sich entschieden: „Wir werden Markus Hartmann als Bürgermeister-Kanidaten nicht nur unterstützen. Wir werden dem Ortsparteitag Anfang Juni auch vorschlagen, ihn zu unserem Bürgermeisterkandidaten zu wählen“, erklärt FDP-Vorsitzender Josef Lammerding.

Reaktivierung der WLE-Strecke

Die Weichen sind gestellt ...

Für die Menschen in Albersloh und Sendenhorst ist das Projekt WLE in die nächste, wichtige Phase gekommen. Die WLE hat die gesamten Unterlagen für den Antrag zum Planfeststellungsverfahren an die Bezirksregierung übergeben. Die Attraktivität unserer Stadt Sendenhorst (mit den beiden Ortsteilen Albersloh und Sendenhorst) wird deutlich steigen.

Baugebiet Kohkamp in Albersloh

Es geht voran!

Ortsbesichtigung am Baugebiet Kohkamp in Albersloh:
70% der Abwasserkanäle im 1. Bauabschnitt sind verlegt, nächste Woche stehen die Detailgespräche mit den Versorgern an.

Zukunft. Digitalisierung. Glasfaser.

Wir alle brauchen die Glasfaser

Die Corona-Krise hält uns gerade den Spiegel vor und was wir dort sehen, hatten wir vielleicht nicht unbedingt so erwartet …