Die „Tafel Sendenhorst“ hat ihre Pforten wieder geöffnet

Seit dem 21.04.2020 hat die „Tafel Sendenhorst“ erneut ihre Pforten geöffnet und bietet seinen Kunden wieder frische und haltbare Lebensmittel an.


Tafel Sendenhorst geöffnet




Die Öffnungszeiten und auch das Angebot haben sich nicht geändert.

Öffnungszeiten

Ausgabestelle Sendenhorst

Dienstag 15.00 – 16.30 Uhr


Geändert hingegen hat sich die Bedienung der Tafelkunden durch die freiwilligen Helfer. Alle Ehrenamtlichen tragen eine entsprechende Maske und zeitgleich werden nur 3 Personen in den Räumlichkeiten bedient. Die Abstände zwischen Helfern und Kunden werden durch Tische und Markierungen auf dem Boden sichergestellt. Neu ist zudem, dass die Tür auf der Vorderseite (zur Hoetmarer Straße) nur als Eingang, und der rückseitige Notausgang als Ausgang genutzt wird. Durch diese Maßnahmen werden die behördlichen Vorgaben umgesetzt.

Gerne werden finanzielle Spenden gesehen, 
die zugunsten der Tafel gemacht werden.

Tafel Ennigerloh: Ausgabestelle Sendenhorst



Bankverbindung:
Tafel Ennigerloh e.V.
Außenstelle Sendenhorst

Sparkasse Münsterland Ost

DE 77 4005 0150 0034 1124 09



Die Tafel in Ennigerloh

In den vergangenen Tagen hatten wir die Initiative gestartet, für Betroffene der Corona-Risikogruppen, eine „Einkaufshilfe“ anzubieten. Nach unserem Aufruf haben sich viele freiwillige Helfer gemeldet, was uns sehr gefreut hat. Parallel war aus den lokalen Medien zu erfahren, dass die Tafel in Sendenhorst ihre Aktivitäten – zunächst bis zum 17. April – eingestellt hat.

Nach einigen Gesprächen mit freiwilligen Helfern und dem Koordinator der Tafel, Manfred Weng, ist die Idee entstanden, dass das Angebot der Tafel – etwas anders organisiert – erhalten bleiben soll. In der nächsten Woche werden nun bereits vorgepackte Lebensmittelpakete durch freiwillige Helfer den Tafelkunden nach Hause gebracht.
Tafelkunden können sich unter folgenden Telefonnummern bei Manfred Weng (1586) oder Markus Hartmann (95 05 66) melden und ihren Bedarf an Lebensmittel angeben. Hierzu werden Daten wie Namen, Anschrift, Anzahl Personen im Haushalt (darunter wie viele Kinder) aufgenommen. Seitens der Ehrenamtlichen der Tafel werden entsprechende Lebensmittelpakete zusammengestellt, die dann in der nächsten Woche (Karwoche) durch freiwillige Helfer zu den Kunden gebracht werden. Bei der Zusammenstellung der Lebensmittelpakete, der Übergabe der Pakete an die Auslieferer und an die Kunden der Tafel werden die behördlichen Vorgaben bzgl. der persönlichen Kontakte natürlich eingehalten.


Gerne werden finanzielle Spenden gesehen,

die zugunsten der Tafel gemacht werden.


Bankverbindung:
           
Tafel Ennigerloh e.V. Außenstelle Sendenhorst
Sparkasse Münsterland Ost
DE 77 4005 0150 0034 1124 09


Es freut uns sehr, dass gerade vor Ostern die Tafel in Sendenhorst ihre Aktivitäten wieder aufnehmen kann.

 


Einkaufsservice für Senioren

Das Seniorenbüro bietet gemeinsam mit Markus Hartman einen Einkaufsservice für alte Menschen an, die nicht mehr aus dem Haus wollen oder können. Ein Anruf genügt, und ein ehrenamtlicher Helfer übernimmt die Aufgabe.

Die Helfer stehen parat und warten auf ihre Einsätze. „Wir haben im Moment mehr Helfer auf der Liste als Betroffene“, erzählt Angelika Reimers , Leiterin des Seniorenbüros, vor der Einrichtung in der Fußgängerzone. „Aber das darf sich jetzt gerne ändern“, sagt Markus Hartmann , der im vorgeschriebenen Abstand neben ihr steht. Die beiden managen die Seniorenhilfe, bei der es darum geht, Senioren in ihren Wohnungen mit dem Nötigsten zu versorgen, wenn diese nicht mehr aus dem Haus können oder wollen. „Die erste Vermittlung hat gestern stattgefunden. Das war relativ einfach, weil beide in der gleichen Straße wohnen“, berichtet Markus Hartmann.

"Die erste Vermittlung hat gestern stattgefunden.
Das war relativ einfach, weil beide in der gleichen Straße wohnen."
Markus Hartmann


Das Prinzip ist denkbar einfach. Wer als älterer Mensch zum Beispiel Lebensmittel benötigt und keinen Ansprechpartner in der Nähe hat, der ruft Angelika Reimers, (3 00 31 31), oder Markus Hartmann (95 05 66), an. Beide sind immer erreichbar: Angelika Reimers schaltet ihr Telefon aufs Handy um, wenn sie das Seniorenbüro verlässt. Einer von den beiden sagt dem Anrufer dann, wann er wen schickt – natürlich mit Namen, damit niemand Schindluder treiben kann.

Der Korb wird vor die Tür gestellt
Zum vereinbarten Zeitpunkt stellt derjenige, der Hilfe braucht, dann den Einkaufskorb vor die Tür, in dem zum Beispiel ein Briefumschlag liegt, auf dem die gewünschten Einkäufe notiert sind und der das Einkaufsgeld enthält. „Der Rückweg funktioniert genauso. So kann jeder unnötige Kontakt vermieden werden“, erklärt Angelika Reimers. Denn sie weiß, was viele immer noch ignorieren: In Corona-Zeiten ist Abstand mit das Wichtigste.

Bedarf wird steigen
Sie ist gemeinsam mit Markus Hartmann davon überzeugt, dass der Bedarf für ein solches Angebot steigen wird.

Markus Hartmann hat auch mit den Apotheken gesprochen. Alle bieten einen Lieferservice für Medikamente an. Anruf genügt also. In diesem Zusammenhang weist Hartmann noch einmal auf den Lieferservice der Geschäfte in Sendenhorst und Albersloh hin, die schließen mussten.
Auch dort gelte: Anruf genügt.

Wie sich die Bargeldversorgung für ältere Menschen, die über kein Online-Konto verfügen, regeln lasse, wenn die Ausgangssperre kommt, müsse derzeit noch abgewartet werden.

Text und Bild von Josef Thesing